burning sky (Text & Musik: R. Frischknecht, 1998) Cold and endless seemed the night – I thought the end was coming
Bound and tied in pain and fear I cried into the dark
The pain had torn my heart entwine
But I still cried out to the one who knows me, every step I take,
and holds me in his hands

I’m still living and trusting his ways

As a bird in the air spreads his wings, singing a new song
Fly far away – lift my voice – sing a song into a burning sky
Into a burning sky

When I thought I went through hell and my head was spinning
My eyes were blind, I couldn’t see the one who’s there for me
He carried me and made me strong although I never felt his love
But now I see the dawning of the day that’s meant for me

I feel the power of the sun on my skin


burning sky (Übersetzung)
Kalt und endlos schien die Nacht, ich dachte, dies sei mein Ende.
Gefesselt von Angst und Schmerz schrie ich in die Dunkelheit hinein.
Der Schmerz hatte mein Herz entzwei gerissen, und doch schrie ich immer noch zu dem,
der mich kennt und jeden Schritt, den ich tue und mich in Seiner Hand hält.

Ich lebe immer noch und vertraue Seinen Wegen!

Wie ein Vogel in der Luft seine Flügel ausbreitet und ein neues Lied singt und weit hinfort fliegt,
erhebe ich meine Stimme und singe ein Lied in den brennenden Himmel hinein.

Als ich dachte, ich ginge durch die Hölle und sich in meinem Kopf alles drehte,
bemerkte ich nicht, dass meine Augen blind waren und ich Seine Liebe nicht erkennen konnte.
Er trug mich und machte mich stark, obwohl ich Seine Liebe nicht spürte.
Aber nun sehe ich den neuen Tag dämmern, der auf mich wartet.

Ich fühle die Wärme der Sonne auf meiner Haut.
Gedanken zum Song Die Idee zu burning sky entstand an einem Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Als ich zur Bushaltestelle ging, stand der Himmel vom Morgenrot wie in feurigen Flammen. Eine Amsel sang auf einer Eiche ihr Lied in den neuen Tag.

Es ist erstaunlich wie mich diese Szene berühren kann, wenn es mir gut geht. Ich fühle, die Welt ist in Ordnung, wunderbar gemacht, hält so viele positive Erlebnisse für mich bereit. – Und umgekehrt nehme ich an einem Tag, an dem es mir mies geht, diese Schönheit gar nicht wahr. Die negativen Gefühle übertönen die wunderbare Morgenstimmung.

Dennoch, in meinem Leben habe ich erlebt, wie auch in grossen Schmerzen und Hoffnungslosigkeit Gott bei mir ist und mich trägt. Es gibt Leid. Aber es gibt auch Hoffnung. Und deshalb breite ich immer wieder von neuem meine Flügel aus und singe ein Loblied in den brennenden Himmel hinein.

"Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst." (Josua 1, 9)

Von Reto Frischknecht, April 2007