the desert of lost dreams | Informationen zum Song
Zum undeutlichsten, symbolhaftesten Text im Repertoire von DividingLine möchte ich gar nicht viel sagen, da genug Raum für eigene Interpretation gelassen werden soll. Das Thema, welches im Refrain zum Ausdruck kommt, ist meine Überzeugung, dass die Welt stirbt, wenn wir unsere Träume aufgeben.
Es kann sein, dass die Flügel unserer Träume verbrennen. Vielleicht sind wir abgestürtzt und auf dem harten Boden der Realität aufgeprallt. Vielleicht verzweifeln wir stumm an unserer Hilflosigkeit und können uns nicht mehr aufraffen um die Hoffnung neu zu entzünden. Es gibt Lebensgeschichten, die zu einem solch resignativen Ende führen, und es wäre überheblich zu sagen, diese Menschen wären selbst schuld daran. Ich denke, es kommt aber auch vor, dass wir von einer schädlichen Melancholie eingemummelt werden können, dass wir klein und traurig gehalten werden im Interesse der Weltbeherrschenden; gefangen in einer erlernten Hilflosigkeit.
Wer kennt eine Lösung? Gibt es ein Trotz-allem, eine Hoffnung auf den neuen Tag oder sinken wir schlussendlich alle entkräftet zu Boden?
"Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden." (Jesaja 40, 31)
Von Reto Frischknecht, April 2007
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