Obwohl seit dem Ausflug nach Lenzburg schon einige Zeit ins Land gezogen ist, kann ich es nicht lassen, einen ersten Blog-Beitrag zu meinem Einstand bei Dividing Line zu töggelen.

Mein erstes Konzert mit Dividing Line (mal abgesehen von den 5 Songs am Rössli-Openair): das war wie Weihnachten für mich! Sorgfältig habe ich zu Hause den Wegbeschrieb ausgedruckt und Peach lotste mich vom Kopilotensitz aus hin. Als wir auf dem Parkplatz vorfuhren meinte Reto: „Ich glaube, hier haben wir schon einmal gespielt…“ Den Eingang haben wir dann aber trotzdem beinahe übersehen.

Unser pünktliches Eintreffen trotz Stau in, um und um den Gubrist herum war leider umsonst und so mussten wir bis um halb 8 auf den Soundcheck warten. Während die Rocker von Wayward aus München die Tontechniker auf Trab hielten, begutachteten wir staunend ihre Auslagen. Wayward hatten tatsächlich noch richtige Kassetten aufgenommen: ich wollte eigentlich noch eine kaufen, obwohl ich sie mir gar nirgends mehr anhören könnte.

Zu Matthias’ erschrecken war mein Boxenturm gleich neben seinem Piano aufgebaut und klangtechnische Differenzen waren so vorprogrammiert. Aber irgendwo fanden wir einen Nenner zwischen zu viel Keyboard und zu wenig Gitarre (für ihn mit grosser Wahrscheinlichkeit umgekehrt) und der sehr kurze Soundcheck  (ich glaube, die Tontechniker waren sehr hungrig!) reichte aus, um alle einigermassen zufrieden zu stellen.

Es wurde nicht zu viel versprochen, das Catering war wirklich gut! Unverständlicherweise habe ich es unterlassen, in der Met-Bar auch Met zu kosten, aber das werde ich mit Katy das nächste Mal nachholen. Bald erschienen die ersten Gäste mit ihren Trinkhörnern am Gürtel baumelnd und zwischen Bruno und Matthias entbrannte eine Diskussion über die Frage, wie unhygienisch es wirklich ist, aus diesen Bier zu trinken. Man denke nur an den Dreck an der untersten Spitze!

Irgendwann nach 21 Uhr begann das Fest in der zu meinem Erstaunen äusserst gut besuchten Met-Bar. Eine wunderbare Atmosphäre mit sehr gutem Sound und super Publikum machten es Dividing Line nicht allzu schwer, mit Bruno ein letztes und mit mir ein erstes, gutes Konzert zu spielen. Nachdem Bruno von seiner nun ehemaligen Band ein Wuscheli-T-Shirt und eine Luftgitarre samt Gebrauchsanweisung erhalten hatte, hiess es für ihn, Abschied nehmen. Bruno, Dividing Line dankt dir für die Zeit die war und ich für die, die ich dank dir mit der Band haben werde.

Nach einer Stunde war Feierabend und wir verschwanden unhöflicherweise ohne Zugabe von der Bühne. Das sollte aber nicht heissen, dass es uns nicht gefallen hat: die Met-Bar rockt! Und ich freue mich sehr auf das nächste Konzert!

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