the end of innocence (Text & Musik: R. Frischknecht, 2005) From the day we were born ’til the day we will die
we’re suffering from lackes, suffering to be entwine
Running a race that is lost, counting the money it costs
We’re weeping silent tears behind a mask hardened by pride
In the dark the river grows – its waters deep and cold
The tears of pain are slowly feeding the sea of madness

Behold the light of the world – the end of innocence
Hear the voices cut the silence – the end of innocence

Turning the cycle of hate, silently sealing our fate
Wasting our time on our selfish lies until it is too late
We’re closing our hearts to the pain, driving our children insane
killing their dreams of a future in peace despite their painful cries
In the dark the river grows – its waters deep and cold
The tears of pain are slowly feeding the sea of madness


Übersetzung
Vom Tag an, an dem wir geboren werden, bis zum Tag, an dem wir sterben
leiden wir an Unzulänglichkeit, leiden wir an der Trennung.
Wir laufen ein Rennen, das bereits verloren ist,
rechnen uns aus, wieviel es uns kostet;
wir weinen stille Tränen hinter einer Maske, die vom Stolz verhärtet ist.
In der Dunkelheit wächst der Fluss – seine Wasser tief und kalt,
die Tränen des Schmerzes lassen das Meer der Verrücktheit langsam anschwellen

Siehe, das Licht der Welt – das Ende der Unschuld!
Höre, wie die Stimmen die Stille zerreissen – das Ende der Unschuld!

Wir drehen das Rad des Hasses, besiegeln still unser Schicksal,
verschwenden unsere Zeit mit unseren egoistischen Lügen bis es zu spät ist.
Wir verschliessen unsere Herzen vor dem Schmerz,
treiben unsere Kinder in den Wahnsinn,
zerstören ihre Träume von einer Zukunft in Frieden, obwohl wir ihr Schreien hören.
In der Dunkelheit wächst der Fluss – seine Wasser tief und kalt,
die Tränen des Schmerzes lassen das Meer der Verrücktheit langsam anschwellen.

Siehe, das Licht der Welt – das Ende der Unschuld!
Höre, wie die Stimmen die Stille zerreissen – das Ende der Unschuld!
Gedanken zum Song Ich möchte die Strophen-Texte nicht mit Erklärungen überdecken, sondern Raum für eigene Gedanken lassen. Einzig zum Refrain eine kurze Anmerkung: Es geht um die Geburt, ums Erblicken des "Lichts der Welt", mit dem – spätestens – unsere Unschuld endet. Wir landen in einer lärmigen, hellen, überflutenden und vermutlich überfordernden Welt, können nicht mehr zurück, müssen unseren Platz finden und uns durchschlagen.

Die Sehnsucht nach dem Aufgehobensein in der Zeitlosigkeit, in der bedingungslosen Geborgenheit bleibt. Und wir suchen danach in unserem hektischen Alltag, in unseren einsamen, stillen Nächten, in Liebesbeziehungen ... Wir suchen nach Ruhe und Geborgenheit, nach Einssein mit dem Universum, danach, frei von allen Leistungsverpflichtungen und Bewertungen zu sein, sich selber zu genügen, frei zu sein ...


Reto Frischknecht, Oktober 2012