nightfall (Text & Musik: R. Frischknecht, 2005) Dusk is painting the sky with the colors of the night
I’m standing in the fading light
Nightfall has come
Peace is to come
Silence will fall on the work we have done

Let us see
Give us peace

Let the silver stream of moonlight fall down on us
Guide us through the night
Shining eye in the ocean of the night
Be our guide

Birds are flying away seeking shelter for the night
for a time of sleep and dreams of the past
Feelings arise
burning inside
keeping us warm ‘til the coming of dawn

Let us fly
Take us high


Übersetzung
Die Dämmerung bemalt den Himmel mit den Farben der Nacht –
ich stehe im schwindenden Licht.
Die Nacht bricht an, Frieden legt sich auf die Welt;
die Stille wird sich auf unser Tageswerk legen ...

Lass uns sehen! Schenke uns Frieden!

Lass den silbernen Strom aus Mondlicht auf uns niederfallen
und führe uns durch die Nacht.
Leuchtendes Auge im Ozean der Nacht, sei unser Führer.

Vögel fliegen hinfort, suchen Schutz für die Nacht,
für Schlaf und Träume von der Vergangenheit.
Gefühle kommen hoch, brennen in uns, halten uns warm,
bis die Dämmerung wieder anbricht ...

Lass uns fliegen! Nimm uns hoch hinauf!

Lass den silbernen Strom aus Mondlicht auf uns niederfallen
und führe uns durch die Nacht.
Leuchtendes Auge im Ozean der Nacht, sei unser Führer.
Gedanken zum Song Nightfall ist ein Nachtlied, inspiriert von der Stimmung bei Nachtanbruch, wenn die Wolken vom Licht der untergegangenen Sonne noch glühen, einzelne Vögel singen und es rundherum langsam stiller wird. Ich mag die Ruhe, die dann einkehrt. Die Geschäftigkeit des Tages geht zu Ende, wir können uns entspannen. Für mich begleiten Gefühle der Geborgenheit diese Szene. Ich liebe es, den Mond zu betrachten, der die Welt mit seinem silbernen Glanz überzieht, das Auge der Nacht, das stumm und ruhig über allem wacht.

Wer mehr in dieses Bild hineininterpretieren möchte, darf dies gerne Tun. Es kann schon sein, dass mehr darin verborgen liegt, da doch der Refrain den Mond sehr in den Mittelpunkt stellt. – Doch ich möchte das hier nicht zerreden. Vielleicht ist es nur ein Ausdruck dessen, was im Psalm 148 steht:

"Halleluja! Lobt den Herrn vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen: Lobt ihn, all seine Engel, lobt ihn, all seine Scharen; lobt ihn, Sonne und Mond, lobt ihn, all ihr leuchtenden Sterne; lobt ihn, alle Himmel und ihr Wasser über dem Himmel! Loben sollen sie den Namen des Herrn; denn er gebot, und sie waren erschaffen. Er stellte sie hin für immer und ewig, er gab ihnen ein Gesetz, das sie nicht übertreten. Lobt den Herrn, ihr auf der Erde, ihr Seeungeheuer und all ihr Tiefen, Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, du Sturmwind, der sein Wort vollzieht, ihr Berge und all ihr Hügel, ihr Fruchtbäume und alle Zedern, ihr wilden Tiere und alles Vieh, Kriechtiere und gefiederte Vögel, ihr Könige der Erde und alle Völker, ihr Fürsten und alle Richter auf Erden, ihr jungen Männer und auch ihr Mädchen, ihr Alten mit den Jungen! Loben sollen sie den Namen des Herrn; denn sein Name allein ist erhaben, seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel. Seinem Volk verleiht er Macht, das ist ein Ruhm für all seine Frommen, für Israels Kinder, das Volk, das sich ihm nahen darf. Halleluja!"

Reto Frischknecht, April 2007