paradise (Text & Musik: R. Frischknecht, 2014) And when the sky ‘ll clear up again
And when the dust will settle down to the ground where it came from
And when the silence of a new born world embraces all creature
And the light of truth renews broken hearts

we stand tall and free, reaching out for the sun
draw the breath of life wondering what we had done
gazing like waking from a nightmare
stretching limbs as stiff as shackled from a thousand years

Let the tears of joy drench the ground
let us water the seed for the first of the trees
of the realm that is the glorious perfection
strong and healthy, the new garden of eden
Where pain and sorrow are banished
Where death shall be no more

for it is gone for good


Übersetzung
Und wenn der Himmel wieder aufklart
und der Staub zurück zur Erde sinkt, von der er stammte –
und wenn die Stille einer neugeborenen Welt alle Kreatur umfängt
und das Licht der Wahrheit gebrochene Herzen erneuert –

dann stehen wir aufrecht, gross und frei da,
strecken uns nach der Sonne aus,
kosten den Atem des Lebens und fragen uns, was wir getan haben,
blicken uns um, als erwachten wir aus einem Albtraum,
strecken Glieder, die sich anfühlen, als wären sie tausend Jahre lang gefesselt gewesen.

Lasst die Tränen der Freude den Boden tränken,
lasst uns uns die Saat bewässern, den Keim des ersten der Bäume
dieses glanzvollen, vollkommenen Reiches;
dieses starken, gesunden Baumes, der den neuen Garten Eden begründet,
aus dem Schmerz und Sorge verbannt sind,
in dem es auf immer keinen Tod mehr geben kann –
denn sie sind endgültig verschwunden.
Gedanken zum Song Was gibt es dazu schon zu sagen? Es ist ein lyrisch-musikalisches Bild des zukünftigen Paradieses, – wie es mittels Symbolik und Bildern überhaupt vorstellbar ist, angelehnt an Texte aus der Offenbarung des Johannes. Es vermittelt eine Stimmung, den Hauch einer Idee. Wenns berührt, inspiriert, nachdenklich stimmt, ists des Künstlers Lohn genug.


Reto Frischknecht, Februar 2015