the rage of satan (Text & Musik: R. Frischknecht, 1999) I drew the nails into his wrists
A hellish joy, a serpents kiss
I put the spear into his side
And saw the blood and water flow
But I didn’t know what all this really means
The incarnation of His love was dead to set them free

Lost forever
Pain forever
shame forever
blamed forever
Flames of rage consume the earth
Because we know our time is short

Scientists are working blind
Preachers choose the compromise
Masquerade and hidden games
The truth in darkness – light on the stage
The work is hard for what we once will earn
The only hope that in the lake of fire you will burn

Although we’re lost, although we live in shame
We run the race and keep you in the game
For when His kingdom comes what do we really have to loose?


Übersetzung
Ich schlug die Nägel in seine Handgelenke –
ein höllischer Genuss, ein Schlangenkuss!
Ich stiess den Speer in seine Seite
und sah Blut und Wasser fliessen.
Doch ich wusste nicht, was all dies wirklich bedeutete:
Die Menschwerdung Seiner Liebe war tot um sie zu befreien!

Ewig verloren!
Ewiger Schmerz!
Ewige Schande!
Ewige Schmach!
Flammen der Wut verzehren die Erde,
weil wir wissen, dass uns nur noch wenig Zeit bleibt ...

Wissenschaftler forschen blind,
Prediger gehen Kompromisse ein;
Maskerade und verborgene Spiele;
die Wahrheit im Dunkeln, Licht auf der Bühne!
Die Arbeit ist hart, für das, was wir einst ernten werden.
Die einzige Hoffnung ist, dass du mit uns im Feuersee verbrennen wirst!

Obwohl wir verloren sind, obwohl wir in Schande leben,
geben wir in diesem Rennen nicht auf und sorgen dafür, dass du mitspielst.
Denn wenn Sein Königreich kommt – was haben wir zu verlieren?
Gedanken zum Song Es ginge zu weit, meine eigene Meinung/Einstellung bezüglich Satan und seinen Mächten hier auszubreiten. Deshalb sei gesagt, auf welche Bibelstellen sich dieser Song bezieht:

"Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen. Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte. Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod. Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, dass ihm nur noch eine kurze Frist bleibt. Als der Drache erkannte, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte. Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt. Die Schlange spie einen Strom von Wasser aus ihrem Rachen hinter der Frau her, damit sie von den Fluten fortgerissen werde. Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespien hatte. Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten." (Offenbarung 12, 9 bis 17 – Meine Hervorhebungen)

"Da sagte er [Jesus] zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können." (Lukas 10, 18+19)

"Der Gesetzwidrige aber wird, wenn er kommt, die Kraft des Satans haben. Er wird mit großer Macht auftreten und trügerische Zeichen und Wunder tun." (2. Thessalonicher 2, 9)

Eine übertriebene Angst vor dem Bösen ist wohl genau so schädlich, wie seine Verniedlichung. Es gibt viel Unrecht in dieser Welt, ja gar Vorkommnisse, die wir wirklich als böse und abscheulich erachten können. Doch alles dem Teufel zuzuschreiben, als "unmenschlich" zu taxieren, wäre meiner Meinung nach billig. Damit gäben wir nur die Verantwortung für unser egoistisches Handeln einer externen Macht ab, damit wir kein schlechtes Gewissen mehr zu haben brauchen.

Wichtig ist für mich, dass wir uns nicht zu fürchten brauchen, wenn wir an Gott glauben. Ich bin überzeugt: Es mag viel Schwieriges, Belastendes auf uns zukommen im Leben, aber trotzdem können wir nicht tiefer fallen, als in Gottes Hand!


Reto Frischknecht, April 2007