the city | Informationen zum Song

Dieser Text zeigt für einmal hauptsächlich die Realität gebrochener Existenzen: Nicht alle Menschen überwinden psychische und körperliche Belastungen, Schicksalsschläge, Verletzungen. Manche zerbrechen an ihrer Geschichte. Diese Realität so stehen zu lassen, finde ich wichtig. Allzuschnelles Darüberhinwegsehen und auf das Paradies nach dem Tode zu vertrösten, beleidigt meines Erachtens die Geschichte dieser Menschen; es ist ein Nicht-ernst-Nehmen. So ist aber der Refrain auch nicht gemeint. Eher in dem Sinne, dass, wenn an der harten Realität schon nichts mehr zu ändern ist, wohl der Zuspruch Jesu ganz besonders für diese Menschen gilt:

"Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich." (Matthäus 5, 3–10)


Von Reto Frischknecht, April 2007


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